29th Jan2012

nerd-stuff – jawbone up / nike fuelband

by nullvier

Wie ihr ja schon sicher mitbekommen habt, hab ich ein Faible für so manches Technikteil. Zusätzlich würde ich mich ja als Sport- und Gesundheitsorientierten Menschen einordnen. Aus diesem Grunde möchte ich euch jetzt mal zwei Produkte vorstellen die eben genau mein Technik-/Sport-/Gesundheits-Herz höher und vor allem schneller schlagen lassen.

In beiden Fällen geht es um ein Armband mit dem man, vereinfacht gesagt, seine körperliche Aktivität über einen ganzen Tag tracken kann.

Diese sind:

  • Jawbone Up
  • Nike Fuelband

1. Jawbone Up

Das Jawbone Up kam letztes Jahr auf den Markt und verspricht eine Vielzahl an Funktionen und positioniert sich generell als gesundheitsunterstützendes Tech-Teil. Zum Beispiel erinnert das Armband durch Vibrieren einen Pause von der sitzend ausgeübten Arbeit zu machen und sich zu bewegen. Es zeichnet Schlafphasen auf und bietet auch über die Plattform von Jawbone diverse Ernährungstipps.

Das Design ist sehr schlicht gehalten, und das Armband ist in 3 Größen zu bekommen.

Zusätzlich spannend finde ich auch, wie immer, den Community-Gedanken. Sprich über die Web-Plattform kannst du dich mit Freunden connecten und deine Ziele vergleichen oder auch über Wettbewerbe gegeneinander in antreten. Auch eine Iphone-App hat Jawbone zum Syncen aller aufgezeichneter Daten am Start.

Ich hatte das Jawbone Up schon am Black Friday bei Apple bestellt, doch leider wurde die Lieferung storniert, da Jawbone den Verkauf, aus technischen Gründen, eingestellt hat. Laut neuesten Informationen wurde es aber bereits auf CES wieder präsentiert und es wird gemunkelt, dass die technischen Bugs beseitigt sind und bereits ein Beta-Test läuft.

Und eines ist klar! Sobald das Jawbone Up wieder zum Kauf bereit steht, bin ich einer der Ersten der es bestellen wird.

Der Preis lag bisher bei 99 Euro.

weitere Informationen zum Jawbone Up bekommt ihr hier - http://jawbone.com/up

2. Nike FuelBand

Seit 19. Jänner, als brandneu, gibt es das Nike FuelBand in den USA im Handel. Ich bin letzte Woche per Zufall beim Surfen auf diese Produkt gestossen und sofort interessiert. Zugegeben, im Vergleich zum Jawbone kann es deutlich weniger.

Die Kampagne, “make it count” vermittelt das Ziel, dass jeder immer und überall an seine sportliche Aktitvität denken soll. Das Armband zeigt am Display den aktuellen Bewegungsstatus durch das “Ampelsystem” an. Soll heißen, bei wenig Bewegung ist es rot und beim Erreichen des vorher definierten Tagesziel ist es grün.

Auch hier gibt es eine Iphone-App und eine Webplattform um sich mit anderen messen und vergleichen zu können.

Preislich ist das Nike FuelBand nicht ohne, da es angeblich in Europa 150 Euro kosten soll.

Sehenswert finde ich auf alle Fälle die Promo-Videos von Nike.

Nähere Infos zum Nike FuelBand gibt es hier: http://www.nike.com/fuelband/

Technische Informationen

Beide Armbänder nutzen einen 3 Achsen-Bewegungssensor um die körperlichen Aktivitäten zu tracken, sind über den Computer aufladbar und wasserfest. Das Jawbone Up kann zusätzlich auch vibrieren und so signalisieren, dass es wieder einmal Zeit ist seinen Popo zu bewegen. (Da fällt mir spontan das hier ein – Beweg deinen Popo)

UPDATE: Nike FuelBand is water-resistant but not waterproof.

 

29th Jan2012

Laufcomputer – ja / nein / vielleicht – wenn ja, welchen…

by nullvier

Jetzt sitz ich an meinem Küchentisch, trink Kaffee und Wasser, schaue aus dem Fenster und erfreue mich an der Sonne. Und plötzlich kommt mir wieder so ein komischer Gedanke in den Sinn:”Eigentlich solltest du bei diesem Wetter laufen, und vom Wochenziel fehlen dir eh nur mehr läppische 4km”. Problem an der Sache ist, dass die Laufklamotten vom gestrigen Lauf noch nass sind. Somit heißt es warten… somit heißt es Zeit für diesen Blogeintrag nehmen.

Im letzten und auch meinem ersten Laufjahr schaffte ich gerade mal 300km. Ist ja auf 365 Tage im Jahr an denen ich zumindest theoretisch laufen hätte können, nicht sehr viel, aber um ehrlich zu sein bin ich damit zufrieden. Für 2012 sieht die Sache etwas anders aus. Im Moment versuche ich in der Woche mindestens 20km zu laufen. Wenn dann die Tage wieder länger werden möchte ich auch mehr Wochen-Kilometer “runterspulen”. Ich bin ja selbst immer wieder überrascht wie gut mir Laufen tut, körperlich, aber vor allem geistig. Jedoch muss ich auch eines dabei lernen. Nämlich auf meine Körper und meinen Kopf zu hören, da mir diese 2 sehr massiv zeigen wenn ich eine Pause notwendig habe. Problem an der Sache dabei ist nur, dass mein Kopf dann dennoch oft ein schlechtes Gewissen für mich bereit hält.

Der aktueller Kilometer-Zwischenstand steht derzeit bei 77km seit Jahresbeginn. So kann es ruhig weitergehen.

Genau weil es so weitere gehen soll, denke ich im Moment über die Anschaffung einer Laufuhr (eines Laufcomputers) nach. Im Moment laufe ich immer mit dem Iphone und nutze die nike+ App um meine Kilometer und Zeit zu tracken. Das Ganze funktioniert für mich auch ganz ok, solange es nicht regnet und ich meine Herzfrequenz nicht messen will. Es gibt zwar einen Brustgurt für nike+, aber dieser ist mit dem Iphone nicht nutzbar.

Dinge die ich gerne mit einem Laufcomputer machen möchte:

  • Herzfrequenz messen
  • GPS-Daten tracken
  • Trainings planen
  • Trainings auswerten
  • Uhr ev. auch im Alltag tragen

Nach einiger Recherche stehen nun mal diese Laufcomputer zur Diskussion.

  1. Nike+ SportWatch GPS powered by TomTom
  2. Garmin GPS Forerunner 610 HR
  3. Garmin GPS Watch Forerunner 310XT HR

1. Nike+ SportWatch GPS powered by TomTom

Diese Uhr ist mit einem Brustgurt zur Herzfrequenzmessung nutzbar. In einigen Kundenbewertungen wird hier aber von möglichen Problemen gesprochen. (Wobei eigentlich bei allen 3 Produkte von Problemen in diesem Bereich berichtet wird.)
Design finde ich ansprechend modern und diese Uhr kann mit Hilfe der nike+ Website auch alle Dinge die mir im Moment wichtig sind.
Vorteile:
  • ich kann nike+ weiternutzen
  • hätte eine alltagstaugliche Uhr
  • schickes Design
Nachteile:
  • hoher Preis für “weniger” Funktionen
  • mögliche Probleme mit dem Brustgurt
  • Datenübertragung zu nike+ nur durch Anschluss an den Computer
  • weniger Funktionen im Vergleich zu den anderen 2 Produkten

2. Garmin GPS Forerunner 610 HT

Garmin wurde mir generell von vielen Läufern empfohlen, da Garmin Produkte mit GPS-Funktion anbietet, welche nicht noch ein extra “Gerät” zur Messung benötigen. Die Firma Polar nutzt hierzu meist ein extra Armband um die GPS-Daten zu tracken.
Der GPS Forerunner 610 HT ist eine Modell der neuen Serie und somit neuester Technologie. Die neuen Brustgurte von Garmin sind nicht mehr aus Plastik sondern aus Stoff, welches angenehmer auf der Haut sein soll. Jedoch gibt es auch hier zahlreiche Beschwerden dass der Brustgurt in Verbindung mit etwas lockerer Laufkleidung falsche Herzfrequenzdaten aufnimmt. Der Funktionsumfang beider Garmin-Produkte ist natürlich wesentlich höher als bei Nike, da es sich hier um eine Firma mit langjähriger Erfahrung auf diesem Sektor handelt.
Vorteile:
  • neueste Technologie
  • Touchscreen
  • Vibrationsinformation während des Laufens
  • kabellose Übertragung der Daten an den Computer
Nachteile:
  • Design
  • hoher Preis
  • Probleme mit Brustgurt
  • nicht Alltagstauglich

3. Garmin GPS Watch Forerunner 310XT HR

Der Forerunner 310XT ist schon seit einigen Jahren im Programm und definiert sich eh als Triathlon-Gerät, da es sowohl als Lauf, Rad- und Schwimmcomputer einsetzbar ist. Vom Funktionsumfang ist er sicher mit denen des 610ers vergleichbar.

Vorteile:

  • etwas billiger, da altes Modell
  • für mehrere Sportarten nutzbar

Nachteile:

  • altes Modell
  • sehr große Uhr
  • Uhrzeit wird nur über GPS eingestellt. Somit Indoor nicht wirklich nutzbar
  • Probleme mit Brustgurt

 Hier noch die Links zu den Produkten:

  1. Nike+ SportWatch GPS powered by TomTom
  2. Garmin GPS Forerunner 610 HR
  3. Garmin GPS Watch Forerunner 310XT HR

Wie immer freue ich mich über Kommentare und vor allem über Empfehlungen / Erfahrungen zu Laufuhren.

UPDATE:
hab gerade die Nike+ Sportwatch bestellt!

 

14th Jun2011

Rollstuhlbasketball – warum und wieso

by nullvier

Da ich ja hie und da auf Twitter über eine meiner sportlichen Aktivitäten schreibe, und diese doch etwas ungewöhnlich ist, wollte ich mal ein paar Zeilen darüber bloggen. Im Konkreten geht es um Rollstuhlbasketball. Ja, das gibt es wirklich, auch wenn man nicht springen kann ;)
Einige trauten sich ja schon per DM oder auch über Reply mal nachzufragen, jedoch ist das ganze Thema nicht in 140 Zeichen zu beantworten. Aus diesem Grund gibt es nun auch diesen Blogpost.

Logischerweise sind viele verwundert wenn ich über Rollstuhlbasketball twittere und ich ja ansonsten den Eindruck eines “nicht-gehbehinderten” Menschens mache (siehe Marathon-Ambitionen und Co.). Wie bin ich nun also zu diesem besonderen und sehr genialen Sport gekommen?

Mein Cousin ist vor 22 Jahren (er war damals 16 Jahre alt) zu Silvester aus dem Fenster einer Wohnung im ersten Stock gefallen und ist seit diesem Unfall querschnittgelähmt. Ich war zu diesem Zeitpunkt gerade 6 Jahre alt und konnte es nicht glauben, dass mein fußballtechnisches Vorbild auf einmal nicht mehr gehen können wird. Anfangs hatten wir und vor allem meine Cousin noch die Hoffnung, dass die Lähmung nur vorübergehend sein wird. Aber um ehrlich zu sein, wussten wir, dass dem nicht so sein wird.
Und ich kann euch sagen, dass mein Cousin direkt nach dem Unfall eigentlich nur eins wissen wollte: Welche Sportarten kann er ausüben? Das Angebot an Sportarten für Rollstuhlfahrer ist größer als man wahrscheinlich glaubt. (Schwimmen, Handbike, Kugelstoßen, Speerwurf, Basketball, Rugby, Eishockey, Curling, Skifahren, …)

Auf jeden Fall landete mein Cousin nach einigen Jahren bei Rollstuhlbasketball und spielte im Team aus OÖ und auch im Nationalteam. Leider ist Österreich in Sachen Rollstuhlbasketball sehr klein und es gibt im Moment nur in 5 oder 6 Bundesländern ein Team das am Ligabetrieb teilnimmt. OÖ hat zum Beispiel seit über 2 Jahren nicht mehr in der Liga gespielt, weil es einfach an Spielern fehlt. Trainiert wird natürlich trotzdem. Sollte jemand, ob Rollifahrer oder auch nicht, mal diesen Sport ausprobieren wollen, einfach bei mir melden. Wir freuen uns über Mitspieler!

So, zurück zur Geschichte. Ich selbst spielte in meiner Freizeit sehr viel Basketball, hatte aber nie Bock auf einen Verein. Ich wollte spielen wann ich wollte und nicht wann ein Training stattfindet. Und eines Tages nahm mich mein Cousin mal mit ins Training und ich schaute begeistert zu und war extrem überrascht wie schnell und spannend so ein Rollstuhlbasketballtraining war. Aber um ehrlich zu sein, ich hab mich damals noch nicht getraut mitzuspielen. Jedenfalls hatte OÖ damals auch schon das Problem viel zu wenige Spieler zu haben. So kam es, dass ein Freund und ich einfach begonnen haben mit dem Team mit zu trainieren.

Mittlerweile ist auch ganz normal, dass ein Team mindestens einen nichtbehinderten Spieler hat. Dies sind meist die Therapeuten aus den Rehazentren, da diese dort auch diese Sportart zeigen und den frischen Rollifahrern beibringen. Und eines kann ich nach mittlerweile 15 Jahren Rollstuhlbasketballerfahrung sagen: “Rollstuhlbasketball hilft den Spielern im Alltag, im Umgang mit dem Rolli unheimlich!”.

Und mir brachte es persönlich so viel! Das Kennenlernen von sehr sehr netten Menschen, die eben nicht aufgaben, sondern jeden Tag mir und auch allen anderen zeigen, dass ein Leben im Rollstuhl “fast” keine Einschränkungen bringen muss. Mein Cousin zB. fährt Auto, macht Sport, ist mit einer wunderschönen Frau verheiratet und hat einen guten Job. Natürlich gibt es Situationen die es mit einem Rollstuhl nicht immer einfach machen, aber unmöglich ist durch einen Rollstuhl rein gar nichts.

Um ehrlich zu sein war und ist mir aber das Wichtigste, dass ich selbst lernen durfte wie ich mit Rollstuhlfahrern umgehen kann und soll. Es war damals nach dem Unfall oft nicht einfach, weil ich Angst hatte meinen Cousin zu verletzen oder zu verärgern wenn ich ihm meine Hilfe anbot. Fakt ist, man kann nichts falsch machen sofern man alles mit Respekt macht. Spannend find ich aber, dass ich mir als “Nicht-Rollifahrer” mittlerweile einen Status in einer der Gruppe erarbeitet habe, der mir definitiv mehr erlaubt als einem Außenstehenden. Ich darf Witze über Rollifahrer machen – früher wäre ich wahrscheinlich schief angesehen worden. Ich bin sozusagen ins Rudel integriert worden ;)

Da OÖ nicht am Ligabetrieb teilnimmt, spiele ich im Herbst nun die 3te Saison für die Mannschaft aus Salzburg. Und ich kann euch mit großem Stolz sagen, dass ich nach 16 Jahren endlich in der gerade abgelaufenen Saison meine erste Medaille in der österreichischen Meisterschaft mit dem Salzburger-Team erkämpft habe. Konkret wurde es die Silberne!

Wer mich und mein Team in Action sehen will, kann am kommenden Samstag (18.6.2011) nach Rief kommen und dort zusehen. Ich würde mich echt freuen wenn mal mehr Zuseher in der Halle sind und die Halle zum Beben bringen. Das hat sich diese Sportart, aber vor allem die Rollifahrer, verdient!

Und hier noch ein paar Fotos und ein Video, damit ihr mal einen kleinen Einblick bekommt.

 

 

12th Mrz2011

Unfassbar, genial, einfach unglaublich – Andy Holzer

by nullvier

Foto: Andi Scharnagl :: woitatscher.at

Wie bereits auf twitter angekündigt möchte ich euch eine sehr imposante Persönlichkeit, die bereits nach 1 Minute Vortrag meinen größten Respekt verdient hatte, vorstellen. Es handelt sich um Andy Holzer, der beim Bergfilmfestival den Gästen einen Einblick in sein Leben als blinder Mensch bot.
Einige werden jetzt wahrscheinlich denken, ein blinder Mensch ist ja heutzutage nichts besonderes mehr… aber im konkreten Fall geht es hier um einen Menschen der ohne Sehkraft bereits 6 der Seven Summits bestiegen hat, ein Mensch der ohne Sehkraft im 7ten Grad klettern kann, ein Mensch der ohne Sehkraft als Kind mit dem Rad gefahren oder Langlauf betrieben hat.
Ich habe ja seit meinem 16 Lebensjahr relativ viel Kontakt  zu Personen mit körperlicher Behinderung und jeder dieser Menschen hat meine vollen Respekt, aber was ich gestern erleben durfte übertrifft alles. Solltet ihr mal die Möglichkeit haben einen Vortrag von Andy Holzer zu hören, dann nutzt bitte unbedingt diese Gelegenheit.
“Nicht sehen ist Vertrauen, sondern Vertrauen ist Sehen”, so beschreibt Andy es wenn es für ihn ums Klettern, aber auch um sein Leben, geht. Alleine der Gedanke im 7ten Grad zu klettern und immer eine Hand “frei” zu haben um nach dem nächsten Griff, in schwindelerregender Höhe, suchen zu können ist für mich einfach unvorstellbar. Aber Andy kann das!

Andy erzählte zum Beispiel, dass er mit 9 Jahren gerne in seiner Heimat Osttirol Langlaufen gegangen ist. Er wusste schlicht und ergreifend auswendig, dass er nach 2047 Schwüngen den rechten Fuß einkanten muss um die Spur zu wechseln und um dann nach weiteren 3356 Schwüngen dasselbe mit dem anderen Bein machen muss, um nicht aus der Spur zu kommen. Einfach unvorstellbar für mich.Das einzige Problem, dass er damals als 9-jähriger in der Loipe hatte, war sein Tempo. Er rannte des öfteren ältere und langsamere Menschen einfach um. Aber keinem dieser Menschen teilte er seine Sehbehinderung mit. Er stand auf, half der umgefahrenen Personen in die Spur und lief weiter…Um solche Vorfälle nicht mehr erleben zu müssen, schlief er nach nach der Schule und lief oft mitten in der Nacht zwischen 40 und 60 km in der Loipe. MIT 9 JAHREN!

Und Andy hat noch einige solcher Anekdoten auf Lager!

Eine davon will ich euch nicht vorenthalten, weil sie so unglaublich ist.
Andy wurde einmal vom ORF begleitet, als er in Italien die gelbe Kante erkletterte. Natürlich war das Thema der einzige blinde Kletterer auf der Welt. Doch wie schon so oft überrascht uns das Leben mit etwas Unerwartetem. Als Andy mitten in der Wand hing traf er auf der selben Höhe einen weiteren Kletterer. Bis jetzt noch nichts Besonderes. Erst als der Partner des 2ten Kletterers zu Andy rief:”Watch out, this guy is blind”, konnte Andy es nicht fassen. Wieso muss genau an diesem Tag, zu dieser Uhrzeit, an diesem Berg, am Tag wo ihn der ORF begleitet, der einzige weitere blinde Kletterer der Welt hier klettern?!?! Zufall, Schicksal, was auch immer…

Ich hoffe, dass meine schlichten Worten euch auch nur einen kleinen Eindruck geben konnten was ich gestern erleben durfte! Mir persönlich hat Andy mit seinen Erzählungen und seinen Gedanken zum Leben definitiv klar gemacht, dass ich mein zukünftiges Leben, mit den Dingen die es derzeit schwer machen, akzeptieren und bewusst leben muss.

Zum Schluss noch der Link um weitere Infos zu Andy nachlesen zu können – http://www.andyholzer.com

22nd Jan2011

neues Jahr – neues Projekt

by nullvier

Mein Jahr 2011 begann eigentlich extrem schön. Doch wie so oft kommt es dann ganz anders als man(n) denkt.

Zumindest habe ich jetzt wieder meine Zeit für meinen Sohn, meine Arbeit und für mich. Aus diesem Grund entschied ich mich heute spontan ein Projekt zu starten, dass mich doch schon einige Monate begleitet. Ich möchte mit Laufen beginnen und einfach meinen Körper wieder in Griff bekommen. Mich ärgert nichts mehr im Moment als bei jeder Mahlzeit die ich zu mir nehme, darüber nachdenken zu müssen ob ich das jetzt essen darf oder nicht. Vor allem will ich nicht, dass Leute die mal für mich Kochen, sich immer Gedanken machen müssen welche Nahrungsmittel ich vertrage und welche nicht.

Da meine Beine nicht mehr ganz so gesund und fit sind musste mal ein passender Laufschuh her. Wer eine wirklich kompetente Beratung braucht sollte beim Intersport Eybl in der PlusCity nach Schatti fragen, der hat echt Ahnung und läuft natürlich auch selbst.

Geworden ist es mal dieser Schuh und natürlich hab ich als Nerd auch Nike+ kaufen müssen.

Jetzt gehts dann mal ans Trainingsplan erstellen und die Ausreden fürs “Nicht-Laufen-gehen-können” zu streichen und zu hoffen dass meine Beine, im Speziellen die Hüfte, mitmachen.

Natürlich nehme ich mir auch vor hier und auf Twitter meine Fortschritte mitzuteilen, also stay tuned…

10th Okt2010

mein sportliches ICH

by nullvier

Foto: kochtrotz via flickr

tja, mein sportliches Ich ist in den letzten Monaten oder Jahren etwas eingerostet. Klingt jetzt eigentlich wilder als es wirklich ist, aber was mich wirklich körperlich fertig macht sind meine Allergien und Unverträglichkeiten auf Fructose, Weizen und Sorbit.

Laut meinem Ernährungsberater ist Fructose für mich Gift, da es sehr schädlich für mich ist und meine Leber angreift. Das mit der Leber ist Tatsache, wie mir im Nachhinein auffällt, da ich zum ersten Mal bei der Stellung (Bundesheer) gefragt wurde ob ich “saufe”. Und ich trink bei Gott nicht viel. Selbst Jahre später als ich dann mein Blut auf Allergien testen lies wurde ein 2ter Test wegen sehr hohen Leberwerte gemacht. Fakt ist, seit dem ich bewusst versuche Nahrung mit viel Fruchtzucker zu meiden, geht es mir besser.

Dennoch möchte ich wieder fitter werden und nehme mir somit “offiziell” vor wieder mehr zu trainieren. An Kraft scheitert es eh nicht, es fehlt an der Grundlagen-Ausdauer. Da neben mir ein sehr guter Ergometer steht und ich ja auch gern Mountainbike werde ich wieder 2-3 Mal in der Woche draufsitzen und brav strampeln. Zusätzlich gehts im Winter wieder zum Klettern, Badminton und wie schon seit mittlerweile 14 Jahren zum Rollstuhlbasketball.

Was habt jetzt ihr damit zu tun? Eigentlich nichts ;) , nur ich hab mir meine “inneren” Druck erhöht und werde auch weiter drüber schreiben und vielleicht auch mit Fotos belegen.

Ihr könnt mich gerne immer wieder dran erinnern und mir einen Tritt in den Arsch verpassen wenn ich nur Ausreden über habe.

Nur in einem fitten Körper wohnt ein gesunder Geist.